Ein nachhaltiges Stadtquartier ist das Grundziel der Neuen Schmiede. Die klima- und ressourcenschonende Planung schafft dafür die besten Voraussetzungen.
Ebenso das regenerative, im Betrieb CO₂‑optimierte Energiekonzept auf Gebäude- und Quartiersebene. Um „graue Emissionen“ der Konstruktion zu reduzieren, werden sämtliche Gebäude in einer lebenszyklusoptimierten Bauweise ausgeführt.
EIGENSTÄNDIGE Energieversorgung
Die Aktivierung der Dachflächen fördert die Energiegewinnung, das Mikroklima sowie die soziale Nutzung. Für die Energieversorgung werden regenerative Quellen genutzt. Eine weitgehend autarke Energieversorgung des Quartiers ist auf Basis der Nutzung von Abwärme aus dem Abwasserkanal sowie von Photovoltaik gegeben. Diese Kombination stellt die zentralen Quellenenergien für eine eigenständige, Quartiersinterne Wärme- und Stromversorgung dar.
Aktives Schwammstadtkonzept
Das Schwammstadtkonzept zielt darauf ab, Regenwasser nicht sofort in die Kanalisation abzuleiten, sondern es lokal zurückzuhalten und nutzbar zu machen. Dafür werden Maßnahmen eingesetzt wie:
Begrünte Dächer und Fassaden
Versickerungsfähige Oberflächen (z.B. wasserdurchlässige Beläge)
Regenwasserspeicher, Mulden und Retentionsflächen
Parkflächen und Grünzüge, die Wasser aufnehmen können
Als Ziel soll die Stadt widerstandsfähiger gegenüber Starkregen und Hitze werden, Überflutungen vermeiden, das Mikroklima verbessern und Grundwasserneubildung ermöglichen.